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Bezirke und Stadtteile

Bankside

Das Bankside Gebiet befindet sich am Südufer der Themse und bietet dem Besucher eine Vielzahl Attraktionen, wie z.B. das Southwark Playhouse, ein typisch Dickensscher Innenhof, in dem regelmässig Theaterstücke aufgeführt werden. Die Bankside Gallery stellt eine Auswahl beeindruckender Drucke und Gemälde aus. Das Tate Modern befindet sich in der ehemaligen Bankside Power Station gegenüber St. Paul's Cathedral. Die Millennium Bridge verbindet das Tate Modern und St. Paul’s Cathedral. Ausserdem kann man die Southwark Church besichtigen, die durch ihr gotisches Design besticht. In der Vinopolis City of Wine können Besucher die Weinschmecker-Tour besuchen und nebenbei natürlich auch etwas kosten. Sir Francis Drakes Segelschiff, die "Golden Hinde", die 140.000 Meilen gesegelt ist, bevor sie hier anlegte, ist heute ein Museum, in dem geführte Touren den Besuchern ihre Geschichte näherbringen.

Camden

Der Bezirk Camden ist berühmt für seine Märkte, welche die vierte meistbesuchte Attraktion Londons darstellen. Jedes Wochenede wird hier der Verkehr zum Stillstand gebracht und man sollte dringend verschen, früh zu kommen, da es sonst sehr schwer fällt, sich durch die Menschenmasen zu bewegen! Besonders interessant ist der Electric Ballroom, ein Nightclub, der am Wochenende zu einem Bazaar wird, in dem Schmuck und Mode verkauft wird.

Chinatown

Der Bezirk Chinatown befindet sich westlich der Charing Cross Road, hauptsächlich um Gerrard Street und Lisle Street. Dieser Stadtteil wurde erstmals im 19. Jht. bekannt, und wurde dann in den 50er Jahren von chinesischen Immigranten aufgesucht, die von niedrigen Mietpreisen angelockt wurden und sich seitdem hier angesiedelt haben. Obwohl heutzutage der Grossteil der chinesischen Bevölkerung in anderen Teilen der Stadt lebt, weist Chinatown immer noch eine hohe Konzentration von chinesischen Restaurants und Geschäften auf. Der New Loon Fung Supermarkt zum Beispiel, verkauft Produkte wie Chrysanthementee, Ingwer und Spinatnudeln. Preise sind auf kantonesisch ausgewiesen. Man kann hier zudem eine Filiale der Hong Kong Bank, den Ying Hwa Bücherladen und das Hong Kong Cultural Centre vorfinden. Der Eingang zur Chinatown ist durch ein orientalisches Tor an der Gerrard Street gekennzeichnet und sogar die Telefonzellen sind als Pagodas maskiert! Wenn man das Glück hat, London im Januar zu besuchen, sollte man sich das Chinesiche Neujahrsfest mit tanzenden Drachen nicht entgehen lassen.

Docklands district

London ist schon seit Römerzeiten ein wichtiger Hafen, aber erst zur Zeit Queen Elizabeth I war die Themse so überfordert, dass man ein neues System einführen musste. Gesellschaften wie die West India Company begannen Docks an der Wasserfont zu bauen, was den Schiffen erlaubte, in der Nähe der Lagerhallen vor Anker zu gehen. England befand sich inmitten der Industriellen Revolution und grössere Docks waren bald nötig. Die Royal Docks wurden weiter flussabwärts errichtet. Es enstand eine grosse Nachfrage nach Dockarbeitern, die schlecht bezahlt wurden und später duch Maschinen ersetzt werden konnten, was zu hoher Arbeitslosigkeit geführt hat. Heutzutage sind die Docklands sehr beliebt für neue Entwicklungen - Büros, Medien Zentren und Unterhaltungseinrichtungen waren sofort bereit, die letzten freien innerstädtischen Gebiete aufzukaufen.

Knightsbridge

Knightsbridge ist Londons feinstes Shoppinggebiet. Zwischen Brompton Road, Sloane Street und Knightsbridge kann man (und Frau!) alles finden, was das Herz begehrt. Designer Outlets und Boutiquen wie Dior, Louis Vuitton, Chanel, Joseph, Dolce & Gabbana, Versace, Gucci, Hermes, Prada, Saint Laurent, Boss sind nur eine Auswahl. Ausserdem findet man am Scotch Corner das berühmte Kaufhaus "Harvey Nichols", jedoch ist und bleibt für die meisten Besucher Harrods, mit seinen 35.000 square feet und der einmaligen Food Hall das berühmteste Vorzeigeschild des Stadtteils Knightsbridge.

Mayfair

Mayfair befindet sich zwischen xford Street, Regents Street, Piccadilly und Park Lane genau im Zentrum der Stadt. Der Name wurde von der Ausstellung ("fair") abgeleitet, die hier früher stattfand. Diese Ausstellung wurde von Mayfairs aristokratischen Bürgern gestoppt, da sie meinten, dadurch unerwünschte Leute aus ärmeren Bezirken anzuziehen. Auch heute noch kann man anhand der sehr grossen und beeindruckenden Gebäude erkennen, dass dieser Stadtteil von den Wohlhabenden und Einflussreichen bewohnt wurde. Mayfair befindet sich zudem in der Nähe vieler schöner Parks und historischen Plätze und die Exklusivität dieses Stadtteils hat einige der weltweit feinsten Geschäfte und erfolgreichsten Firmen angezogen. Saville Row liegt in Mayfair und ist weltberühmt für die Qualität seiner Schneider. Mayfair liegt in der Nähe von drei grossen Plätzen: Berkeley, Hanover und Grosvenor. Grosvenor Square ist der Standort der US-Botschaft und der Statue Franklin D. Roosevelts. Besucher sollten auch den Shepherds Market, eine Fussgängerzone mit Cafés, Pubs und Restaurants in der Nähe von Piccadilly, erkundschaften. Ausserdem kann man hier den McLaren F1 bestaunen; wahrscheinlich kommt man nicht oft so nah an ein £500.000 teures Auto heran!

Soho

Soho ist von Regent Street, Oxford Street und Charing Cross Road umgeben und wurde erstmals von griechischen und französisch-protestantischen Immigranten besiedelt. Später war der Bezirk bei Künstlern, Schriftstellern und italienischen Immigranten sehr beliebt. In den 50er Jahren eröffnete Ronnie Scott hier den ersten Jazz Club und so wurde Soho als Musikviertel bekannt. Heute tummeln sich hier die vielen Besucher um die Musiklokale und Geschäfte. Der weltberühmte Piccadilly Circus und das Trocadero Centre sind eine Erfahrung für sich und sollten nicht verpasst werden. Ausserdem kann man auf dem Berwick Street market frisches Obst und Gemüse im beschäftigt Zentrum einer Großstadt kaufen oder die Fussgängerzone der Carnaby Street entlangwandern, nachdem man in einem der Chinesischen Restaurants gespeist hat.

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